Eastwood, Stewart & Depp

Clint EastwoodClint Eastwood nimmt wieder auf dem Regiestuhl platz und arbeitet gleich zweimal mit Matt Damon zusammen. Der bisher nur im Visual Effects Bereich tätige Scott Stewart feiert sein Regiedebut und arbeitet gleich zweimal mit Paul Bettany zusammen. Johnny Depp will zum letzten Mal Captain Jack Sparrow sein und für die noch ausstehenden Teile soll Robert Pattinson gleich zweimal den „Fluch der Karibik“ Hauptdarsteller ersetzen.

Im März bekamen wir die neueste Regiearbeit von Clint Eastwood – und zeitgleich seinen angekündigten letzten Auftritt auf der Kinoleinwand – in Form von „Gran Torino“ zu sehen. Die Amerikaner dürfen sich auf das nächste Werk von „Dirty Harry“ freuen, denn bei ihnen kommt am 11.Dezember „Invictus“ in die Kinos (die Deutschen müssen sich noch bis zum 5.März 2010 gedulden). Der Film – mit Matt Damon und Morgan Freeman in den Hauptrollen – erzählt die Geschichte von Nelson Mandela, wie er gemeinsam mit dem Kapitän des Südafrikanischen Rugby Teams versucht, das Land von den SpannungenMatt Damon in "Invictus" zwischen der schwarzen und weißen Bevölkerung zu befreien. Aber während die Welt noch auf „Invictus“ wartet, steht Eastwood schon in den Startlöchern für sein nächstes Projekt. Mit „Hereafter“ widmet sich der Regisseur zum ersten Mal übernatürlichem Stoff. Die Dreharbeiten sollen im Herbst beginnen. Über die Handlung ist noch nichts bekannt, aber anscheinend hat Clint Eastwood beim Dreh zu „Invictus“ Gefallen an Matt Damon gefunden, denn dieser soll auch die Hauptrolle in „Hereafter“ übernehmen. Der Film wird als eine Art „The Sixth Sense“ beschrieben. Das Drehbuch stammt vom Oscar-nominierten Peter Morgan („Frost/Nixon“).

Und noch ein Projekt, bei dem wir vom Regisseur zuerst noch einen ganz anderen Film zu sehen bekommen. Mit „Legion“ bekommen wir am 18.März 2010 das Regiedebut von Scott Stewart (bisher im Visual Effects Bereicht tätig) zu sehen. Bei „Legion“ wurde die Welt durch die biblische Apocalypse heimgesucht. In diesem Szenario stranded dann ein kleines Grüppchen von Überlebenden in einem Restaurant. Hier entdecken sie eine schwangere Kellnerin – sie wird anscheinend den neuen Messias gebären. Aber auch Scott Stewart arbeitet inzwischen auf Hochtouren an seiner zweiten Regiearbeit – „Priest“, bei dem genau wie in „Legion“ der Darsteller Paul Bettany („A Beautiful Mind“, „Dogville“) mit von der Partie sein wird. Nun ist es Stewart anscheinend gelungen Christopher Plummer für seinen Film zu gewinnen. Plummer – 1929 geboren – war in Deutschland zuletzt in dem Film „Already Dead“ an der Seite von Til Schweiger („Inglorious Basterds“) zu sehen. In den USA übernahm er die Sprechrolle des Charakters „Charles Muntz“ in Pixars „Oben“. Scott Stewarts „Priest“ basiert auf einem japanischen Manga, in dem ein Priester sich gegen die Kirche wendet um eine Frau aus den Fängen einer Vampirhorde zu befreien. Neben Paul Bettany und Christopher Plummer werden Cam Gigandet („The OC“, „Pandorum“), Maggie Q („Mission:Impossible 3“, „Die Hard 4.0“) und Karl Urban („Doom“, „Star Trek), Lily Collins (aus der 2009er Neuauflage der Serie „90210“) und Stephen Moyer (aus der Serie „True Blood“) zu sehen sein.

Johnny Depp als Captain Jack SparrowUnd dann auch noch eine eher schlechte Nachricht für Fans der „Fluch der Karibik“ Filme. Keine Panik – für den bereits angekündigten vierten Teil, der unter dem US Titel „On Stranger Tides“ in die Kinos kommt, ist Johnny Depp bereits bestätigt und er hat seinen Vertrag unterzeichnet. Wie es danach weitergeht steht allerdings noch in den Sternen. Eigentlich wollte Depp auch weiterhin die Rolle des Captain Jack Sparrow mimen, aber Ende September kündigte der Vorstandsvorsitzende der Walt Disney Studios – Dick Cook (ehrlich, der heißt so!) – seinen Rücktritt an. Cook ist sehr angesehen in Hollywood, hat viele Freunde und zeichnet sich für einen großen Teil verantwortlich für finanzielle Beziehungen für den Disney Konzern – man nimmt zur Zeit an, dass Rich Ross (Präsident von Disney) der Ersatz für Dick Cook sein wird. Aber um zum Thema zurückzukommen: Der Abgang von Cook hat viele Leute überraschend getroffen. „Indiana Jones“ Produzent Frank Marshall meint, das Disney damit einen der am meist respektiertesten Männer im Business verloren hätte. Steven Spielberg war sogar geradezu erschüttert. Weil Dick Cook einer der Gründe gewesen sei, warum er seine Firma Dreamworks zu Disney gebracht hätte. Und neben Produzent Marshall und Regisseur Spielberg gehört eben auch Johnny Depp zu den Menschen, die die Nachricht dieses Abgangs schwer mitgenommen zu haben scheint. Wie die LA Times berichtete, sei Johnny Depp sehr geschockt und traurig über den Weggang von Cook. Die beiden waren gute Freunde, so soll Johnny Depp sogar kurz vor der Ankündigung eine persönliche Nachricht von Dick Cook bekommen haben, wo dieser Depp vorwarnte. Ab diesem Moment war sich Depp nicht mehr so sicher ob er ein Teil von Disneys „Pirates Of The Caribbean: On Stranger Tides“ sein wolle, denn die ganze Geschichte rund um „Fluch der Karibik“ sei in Cooks Büro entstanden, auf dessen Schreibtisch.

Für den vierten Teil darf wohl Entwarnung gegeben werden. Denn es wird erwartet das Johnny Depp ein letztes Mal in die Rolle des Captain Jack Sparrow schlüpft. Aber für den bereits angekündigten fünften und auch den sechsten Teil sucht Disney bereits einen neuen Hauptdarsteller. Dabei wollen sie einen komplett neuen Charakter etablieren. Johnny Depp sei Jack Sparrow und diese Rolle könne nicht von einem anderen Darsteller übernommen werden. Angeblich wurde bereits „Twilight“ Darsteller Robert Pattinson („Harry Potter und der Feuerkelch“) kontaktiert um die Nachfolge von Johnny Depp anzutreten. „Pirates Of The Caribbean: On Stranger Tides“ soll im Sommer 2011 in die Kinos kommen.

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