Was treibt denn der James Cameron so?

Man sollte meinen, dass ein Filmemacher sich eine kleine Auszeit gönnt, nachdem er mehr als ein Jahrzehnt an einem Projekt gearbeitet hat. Aber trotz der Tatsache dass Regisseur James Cameron seinem Film ‚Avatar – Aufbruch nach Pandora‘ so viel Zeit gewidmet hat, stürzt er sich inzwischen in eine ganze Reihe von neuen Vorhaben. In einem Interview mit der US Seite MarketSaw und auch mit MTV.com hat Cameron jetzt zu seinen kommenden Projekten ein Update gegeben.

Zuerst einmal hat James Cameron seine Zusammenarbeit mit Guillermo Del Toro bestätigt. Gemeinsam werden sie den Film ‚At The Mountains Of Madness‘ realisieren. Hierzulande ist die 1936 veröffentlichte Horrorgeschichte von Autor H.P.Lovecraft als ‚Berge des Wahnsinns‘ bekannt. Cameron habe bei Del Toro angefragt, ob dieser immer noch daran interessiert sei die Geschichte zu verfilmen. Als dieser antwortete, dass er dies liebend gerne tun würde, sind beide gemeinsam mit der Idee zu Universal gegangen. Dort habe man die Zusammenarbeit der beiden sehr positiv aufgefasst und dem Projekt eine Zusage erteilt. Natürlich – da James Cameron involviert ist – wird der Film direkt in 3D abgedreht werden.

Dann sprach er natürlich über ‚Avatar‘, bestätigte dass es Ende des Monats zur Veröffentlichung von neun Minuten Filmmaterial kommen werde, die nicht im Film enthalten waren. Dann erzählte er von seinen momentanen Arbeiten an ‚Avatar 2‘. Er verbringt derzeit viel Zeit in Südamerika, wo er sich mit dort ansässigen Stämmen trifft und diese in ihrem Alltag beobachtet. Die Idee zu seinen Folgefilmen ‚Avatar 2‘ und auch einen dritten Teil habe er grob im Kopf, nimmt aber aufgrund seiner Erfahrungen die er bei seinen Besuchen in Südamerika macht, einige Änderungen vor.

Zuletzt sprach er dann auch noch über die Arbeiten an der Konvertierung von ‚Titanic‘ in einen 3D Film. Dabei gab er zu dass ‚Kampf der Titanen‘, der ebenfalls im Nachhinein in einen 3D Film umgewandelt wurde, schrecklich ausgesehen habe. Darum möchte sich James Cameron gerne Zeit für diese Umwandlung nehmen – er spricht von 8 Monaten bis zu einem Jahr – damit das Endprodukt auch gut aussehe.

Worüber er in dem Interview kein Wort verloren hat sind seine Arbeiten an dem Film ‚Battle Angel‘, der auf der Cyberpunk-Mangaserie von Yukito Kishiro beruhen wird und für 2013 geplant ist.

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